Aktenvernichter Test Video

 

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In diesem Video zeige ich einen Aktenvernichter mit Partikelschnitt.

Partikelschnitt oder Streifenschnitt ?

Es gibt zwei verschiedene Schnittarten bei Aktenvernichtern: Den herkömmlichen Streifenschnitt und den Partikelschnitt. Wie der Name schon sagt, wird das eingeführte Dokument im Streifenschnitt nur der eingeführten Länge nach in Streifen zerschnitten, während es beim Partikelschnitt zusätzlich dazu auch quer zerschnitten wird. Die so resultierenden Partikel sind meistens im Längsformat, also zum Beispiel 4 mm breit und 15 mm lang.

Partikelschnitt sicherer als Längsschnitt

Der Partikelschnitt ist natürlich bei Aktenvernichtern sicherer als der Längsschnitt. Müssen doch bei einem Längsschnitt nur die Streifen richtig nebeneinander angeordnet werden, um das Dokument wiederherzustellen, während beim Partikelschnitt das Dokument aus einzelnen Teilen zusammengepuzzelt werden muss, was natürlich deutlich aufwendiger ist. Demzufolge ist der Streifenschnitt auch nur bis zu einer Sicherheitsstufe von maximal 3 zugelassen. In den Sicherheitsstufen 4 und 5 darf nur noch mit Partikelschnitt gearbeitet werden, um es möglichst schwer bis unmöglich zu machen, ein geschreddertes Dokument wieder zusammen zu setzen.


 

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One thought on “Aktenvernichter Test Video

  • Das Schneidwerk beim Streifenschnitt besteht aus zwei gegenläufigen Wellen, die mit einer gewissen Anzahl versetzt ineinandergreifender, scharfkantiger Räder bestückt sind. Zusätzlich ist der Mantel der einzelnen Räder verzahnt, wodurch der einwandfreie Transport des Schnittguts gewährleistet wird. Der eigentliche Schneidevorgang besteht darin, dass das Schnittgut die ineinandergreifenden Räder passiert und dadurch in Streifen, welche in ihrer Breite dem Abstand der Räder entsprechen, geteilt wird. Dabei entspricht die Länge eines Streifens dem des eingeführten Dokuments. Demzufolge wird mit einer höheren Anzahl auf der Welle befindlichen Räder eine größere Anzahl an Streifen mit umso geringerer Breite erreicht. Der Vorteil des Streifenschnitts liegt im Wesentlichen darin, dass die Kapazität mehrerer gleichzeitig zu verarbeitenden Blätter regelmäßig höher ist als beim Partikelschnitt. Zudem ist das Betriebsgeräusch wesentlich geringer. Das Volumen des Schnittguts ist allerdings wesentlich höher und es lassen sich keine besonders hohen Sicherheitsstufen erzielen.

    Das Schneidwerk beim Partikelschnitt besteht ebenfalls aus zwei gegenläufigen Wellen mit einer gewissen Anzahl versetzt ineinandergreifender, scharfkantiger Räder und die Zerteilung des Schriftguts der Länge nach geschieht somit in gleicher Weise wie beim Streifenschnitt. Allerdings ist jedes Rad so gestaltet, dass eine scharfe Metallkante aus dem Mantel hervorragt, die sowohl für den Transport des Schnittguts als auch für die Teilung des Streifens in mehrere Partikel sorgt. Damit dieser Vorgang ausgeglichen erfolgt, sind die Metallkanten der Räder leicht versetzt montiert, quasi in Wellenform. Der Vorteil des Partikelschnitts liegt im Wesentlichen in der erzielbaren höheren Sicherheitsstufe. Zudem ist das Volumen des Schnittguts wesentlich geringer. Als nachteilig darf das wesentlich lautere Betriebsgeräusch angesehen werden.

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