Aktenvernichter Test: Hama Crosscut Aktenvernichter CC718L im Test mit CDs und Papier

 

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21 Liter
13 Liter
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In diesem etwas ausführlicheren Video zeige ich den Aktenvernichter Hama CrossCut CC718L bei der Vernichtung von 30 Seiten Papier und 2 Cds, die er problemlos frisst, Ausserdem noch ein kurzer Ausflug in die Stromverbrauchsmessung im Betrieb, die aber eher Spielerei ist.

Leider gibt der Hama CrossCut CC718L Aktenvernichter nicht meh zu kaufen.

Hier unsere Test für Hama Premium X6M

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Ausführlicher Aktenvernichter Testbericht

Diesen Aktenvernichter habe ich gespannt unter die Lupe genommen. Er ist mit 60-70 Euro etwas teurer als andere Aktenvernichter, bietet aber offensichtlich auch eine Qualität und Sicherheit die dem Anschaffungspreis entspricht. Der Hersteller Hama stellt eine ganze Reihe Aktenvernichter her, die allesamt nicht so ganz billig sind, scheint sich aber auch bewusst in einem etwas höheren Preissegment zu bewegen, um mit guter Technik glänzen zu können.

Einmal ausgepackt wirkt der Aktenvernichter auf den ersten Blick solide, gut verarbeitet und keineswegs billig. Mit einem Gewicht von etwa 7 Kilo ist er zwar kein Liechtgewicht, lässt sich aber dank zweier Rollen an einer Seite ähnlich wie ein Koffer leicht von A nach B bewegen und die Rollen sind so robust montiert, dass sie nicht Gefahr laufen, abzufallen. Die Bedienelemente des Aktenvernichters sitzen an der Oberfläche – dort befindet sich der Schalter zum Ein- und Ausschalten und es befinden sich zwei Schlitze für das Einführen des Papiers und der Cds bzw. Plastikkarten an der Oberseite. Der Schlitz für Plastikmaterial ist durch eine gut eingepasst Plastikklappe zusätzlich verschlossen.

Der Aktenvernichter erfüllt meine Erwartungen

Das Netzkabel des Aktenvernichters ist lang genug, um die nächste Steckdose zu erreichen. Dann muss man den Schater an der Oberseite auf „Auto“ stellen und schon kann es losgehen. Nachgemessen verbraucht der Aktenvernichter in diesem Standby-Modus tatsächlich weniger als ein Watt an Strom. Führt man nun Papier oder Plastikmaterial ein, springt der Aktenvernichter sofort an und beginnt mit der Arbeit. Für eine A4 Seite, die längs eingeführt wird, braucht er etwa 5-6 Sekunden und beendet danach den Betrieb selbstständig, wenn man keine weiteren Blätter einführt. Laut Hersteller-Angaben schafft er gleichzeitig 7 Blätter einer normalen Dicke von 75 g/m2, dies bestätigt sich auch im Test. Wie Sie im Testvideo sehen können, verschlingt der Aktenvernichter da in 30 Sekunden etwa mehr als 30 Seiten problemlos. Als Resultat findet man im Abfallbehälter dann Schnippsel der Sicherheitsstufe 3 mit einer Länge von 23 mm und einer Breite von 4 mm. Nachgemessen beträgt die Geräuschemission übrigens wie vom Herstellerangegeben im Betrieb etwa 70 dB. Das ist etwa zu vergleichen mit einem Fön oder einem Staubsauger – ein Telefonat kann man da direkt nebendran nicht mehr führen, aber in einem größeren Büro wären die Kollegen nicht zusehr gestört – sofern man das ganze nicht im Dauerbetrieb durchführt.

Laut Herstellerangaben sollte man nach 3 Minuten Dauerbetrieb eine Pause einlegen, die weiderum etwa 25 Minuten dauern sollte, um dem Gerät Zeit zum Abkühlen zu geben. Im Test konnten innerhalb von 3 Minuten etwa 200 Blatt Papier vernichtet werden. Geht man von einer Ruhezeit von 25 Minuten tatsächlich aus, dann ergibt sich daraus eine Stundenkapazität für den Aktenvernichter von um 400 Seiten – das ist ordentlich.

Den Füllungszustand des Abfallbehälters kann man durch ein durchsichtiges Fenster an der Seite überprüfen – zur Leerung zieht man ihn einfach heraus und kann ihn in einen Abfalleimer ausleeren. Öffnet man die Klappe über dem Einzug für Plastik und führt eine CD oder Plastikkarte ein, wird auch diese eingesaugt und zerkleinert – üblicherweise in mehrere breite Streifen, was eine Rekonstruktion nahezu unmöglich macht. Positiv anzumerken ist, dass die Plastikteile gesondert gesammelt werden und damit nicht aus dem Papiermüll mühsam herausgeklaubt werden müssen, wie das bei einigen anderen Aktenvernichtern der Fall ist.

Sicherheit: Angenehm fällt mir auf, dass die Hersteller auch an die Sicherheit des Nutzers gedacht haben: Wenn man den Abfallbehälter herauszieht und damit freie Sicht auf das gefährlich aussehende Schneidwerk bekommt, stoppt der Aktenvernichter sofort seinen Betrieb bzw. lässt sich nicht mehr einschalten. Sehr gut! Ausserdem sind die Schlitze zum Einführen von Papier oder Plastik so eng gewählt, dass auch Kinderfinger den Weg dorthinein nicht finden können. Man kann den Aktenvernichter also problemlos zu Hause auch im Standby stehenlassen.

Übrigens braucht auch dieser Aktenvernichter hin und wieder etwas Pflege: Einmal im Monat sollte man ein paar Tropfen Öl in das Schneidwerk träufeln und es dann mehrfach für jeweils 3 Sekunden vor- und zurücklaufen lassen.


Aktenvernichter Test: Hama Crosscut Aktenvernichter CC718L im Test mit CDs und Papier

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