Aktenvernichter Test: Aktenvernichter Geha Home & Office X7CD Teil 1

 

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Schutzklasse 3
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4,5 stern
Bestseller 1
4 stern
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4 stern
Partikelschnitt
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Partikelschnitt
Partikelschnitt
21 Liter
13 Liter
14 Liter
14 Liter
15 Liter
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Geha Home & Office X7CD

Im ersten Teil des Tests zeige ich die Funktionen des Aktenvernichters. Leider wird das Testergebnis etwas getrübt durch die schlechte Leistung nach einer Belastung mit zu vielen Blättern. Ansonsten aber ein guter Aktenvernichter.

Der Aktenvernichter Home & Office S7CD von Geha ist aktuell für etwa 25 Euro zu haben und ist damit im unteren Preissegment zu finden. Er bringt dafür trotzdem zumindest laut Hersteller eine gute Leiistung mit, denn er kann sowohl Papier als auch CDs und Plastikkarten zerkleinern und verfügt über eine automatischen Betriebsmodus, sodass man also nur Papier einfügen muss,und er springt schon an. Ausserdem wird er mit einer Schnittgeschwindigkeit von 5m/Minute beworden, was ein relativ hoher Wert ist und bei einem Dauerbetrieb von 2 Minuten und einer anschliessenden Pause von 60 Minuten (wie vom Hersteller empfohlen), sollte man so etwa 400 Bläter pro Stunde vernichten können.

Aktenvernichter Test: Leider ein Desaster…

Der Test lief zumindest am Anfang noch ganz gut. Die Haptik des Gerätes ist einigermassen ansprechend, allerdings zeigt sich da schon, dass das Zusammensetzen von Aufsatz und Eimer bei dem Aktenvernichter etwas Fummelarbeit erfordert und der Schneidaufsatz den Eimer auch nicht ganz verschliessen. Ausserdem liegt er nur locker auf und kann somit herunterfallen oder das ganze Teil kann umfallen und den ganzen Müll auf dem Boden verteilen. Aber das nur zur Theorie. Im Test wurde der Aktenvernichter mit 3 x 7 Seiten belastet. Dabei gab es allerdings schon die ersten Komplikationen: Zunächst fiel auf, dass der Schlitz des Aktenvernichters nur sehr schmal ist – man muss die Blätter mit etwas Druck einführen, um den Aktenvernichter davon zu überzeugen, dass er loslegen muss. Ausserdem passierte das Schlimmste: Bei dem dritten Paket Blätter (7 Stück, Kopierpapier, normale Dicke) verhakte sich der Aktenvernichter. Okay, mit ein bisschen Nachdruck ging es grade nochmal gut und ich konnte die Blätter durch leichtes Schieben tatsächlich vernichten. Das eigentliche Desaster kommt im nächsten Teil.

CDs vernichten bringt den Test fast zum Abbruch

Leider verfügt dieser Aktenvernichter nicht über einen Automatik-Mechanismus, wenn es um das Schreddern von CDs oder Kreditkarten geht. Man muss den Aktenvernichter in den „Reverse“-Modus schalten und kann dann CDs und Platikkarten einführen. Das tue ich im Test und das Drama nimmt seinen Lauf: Durch den „Rückwärtsgang“ werden eigentlich schon zerkleinerte Blätter aus dem Abfallbehälter wieder durch das Schneidwerk nach oben gezogen und quillen hervor. Ich bleibe beim Test und schiebe eine CD durch den Schlitz. Diese wird wenigstens zerkleinert. Aber jetzt haben wir das Problem: Das Schneidwerk steckt voller Papier und muss gereinigt werden – man muss also von oben und unten Papierfetzen herausziehen. Ausserdem fällt noch eine Schwäche auf: Im Inneren das Abfallbehälters gibt es einen eigenen Auffangbehälter für CDs und Plastikkarten – leider fällt aber auch das Papier dort hinein. Die Trennung macht also absolut keinen Sinn – beides ist wild durcheinander verteilt. Der Aktenvernichter bekommt hier im Praxistest demnach kaum Punkte.

Messergebnisse von Strom und Lautstärke

Nachdem der Aktenvernichter wieder einigermassen gereinigt ist, messe ich noch den Strom in Ruhe: Wenigstens liegt der unter 1 Watt – man kann den Aktenvernichter also auch im Auto-Modus stehen lassen, ohne dass er zum Stromfresser wird. Ausserdem ergibt die Lautstärkenmessung einen Pegel von 73 dB im Abstand von etwa einem Meter. Das liegt knapp über den besten Geräten und wird als eher laut empfunden.

Schneidwerk läuft leider ohen Bremse

Das Schneidwerk ist zwar insgesamt nicht gut zugänglich und rundherum von Plastik geschützt, allerdings läuft es auch weiter, wenn man den Aufsatz vom Aktenvernichter abnimmt – das brigt Risiken für den Nutzer.

Testfazit des Aktenvernichters Geha Home & Office S7CD

Der Aktenvernichter versagt bereits nach kurzer Zeit im Test. Papier wird zwar geschreddert, aber der Mechanismus ist extrem anfällig. Schreddern von CDs ist fast unmöglich, da man den Reverse-Modus einsetzen muss. Das ist nervig und produziert Papier-Chaos, da der Aktenvernichter dabei wieder Streifen aus dem Inneren „hervorwürgt“. Leider kann ich dieses Gerät absolut nicht empfehlen.


Aktenvernichter Test: Aktenvernichter Geha Home & Office X7CD Teil 1

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